Stand: Juli 2026
(1) Diese Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen (AGB) gelten fĂŒr die Nutzung der Software-as-a-Service- Anwendung âCENTCOM" (nachfolgend âSoftware" oder âDienst"), die von RM Hospitality, Inhaber Maurice RĂ€der, HeiliggrabstraĂe 55a, 96052 Bamberg (nachfolgend âAnbieter"), bereitgestellt wird.
(2) Der Dienst richtet sich ausschlieĂlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (gewerbliche oder selbstĂ€ndige Vermieter, Gastgeber, Hausverwaltungen und vergleichbare Betriebe). Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern erfolgt nicht.
(3) Abweichende oder ergĂ€nzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrĂŒcklich in Textform zu.
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software als ĂŒber das Internet nutzbare Anwendung zur Automatisierung wiederkehrender BetriebsablĂ€ufe in der Kurzzeit- und Ferienvermietung zur VerfĂŒgung â insbesondere KI-gestĂŒtzte GĂ€stekommunikation, Reinigungs-/Housekeeping-Koordination, Rechnungs- vorbereitung, digitale Meldescheine sowie Auswertungen und EigentĂŒmer-Reporting. Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem gebuchten Tarif bzw. den gebuchten Modulen.
(2) CENTCOM ist kein Property-Management-System (PMS) und keine Preisoptimierung, sondern eine ergĂ€nzende Automatisierungsschicht, die an ein vom Kunden betriebenes PMS und weitere Drittdienste angebunden wird. FĂŒr VerfĂŒgbarkeit, Richtigkeit und RechtmĂ€Ăigkeit der ĂŒber solche Drittdienste bereitgestellten Daten und Schnittstellen ist der jeweilige Anbieter verantwortlich.
(3) Der Anbieter entwickelt die Software fortlaufend weiter. Funktionen können ergÀnzt, geÀndert oder ersetzt werden, solange der vertraglich geschuldete Kernnutzen erhalten bleibt.
(4) Automatisierte und KI-gestĂŒtzte Ausgaben (z. B. AntwortvorschlĂ€ge, RechnungsentwĂŒrfe) dienen der Arbeitserleichterung. Der Kunde behĂ€lt die inhaltliche Kontrolle; eine PrĂŒfung vor rechtsverbindlicher Verwendung obliegt dem Kunden.
(1) Mit der Registrierung eines Kontos gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Zugangs durch den Anbieter zustande.
(2) Der Anbieter kann eine kostenlose Testphase (i. d. R. 14 Tage) anbieten. WĂ€hrend der Testphase ist der Dienst jederzeit ohne Angabe von GrĂŒnden kĂŒndbar; es entstehen keine Kosten, sofern nicht in ein kostenpflichtiges Abonnement gewechselt wird. Nach Ablauf der Testphase geht das NutzungsverhĂ€ltnis nur dann in ein kostenpflichtiges Abonnement ĂŒber, wenn der Kunde dies aktiv wĂ€hlt.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung im Dienst ausgewiesenen Preise. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen.
(2) Die VergĂŒtung ist ein wiederkehrendes Entgelt, das im Voraus fĂŒr den jeweiligen Abrechnungszeitraum (monatlich oder jĂ€hrlich) zu zahlen ist. Bei jĂ€hrlicher Zahlweise gilt der ausgewiesene Jahresvorteil.
(3) Die Zahlungsabwicklung erfolgt ĂŒber den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde stellt eine gĂŒltige Zahlungsmethode bereit und ermĂ€chtigt den Anbieter, die fĂ€lligen BetrĂ€ge ĂŒber diese einzuziehen.
(4) GerĂ€t der Kunde mit der Zahlung in Verzug, kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger AnkĂŒndigung bis zum Ausgleich sperren. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberĂŒhrt.
(5) Der Anbieter kann die Preise mit einer Frist von sechs Wochen zum Ende eines Abrechnungszeitraums in Textform anpassen. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden und setzt die Nutzung fort, gilt die Anpassung als angenommen; andernfalls endet der Vertrag zum Wirksamkeitszeitpunkt. Auf das Widerspruchs- recht und die Folgen wird in der AnkĂŒndigung hingewiesen.
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Bei monatlicher Zahlweise ist er mit einer Frist von einem Tag zum Ende des jeweiligen Monatszeitraums kĂŒndbar; bei jĂ€hrlicher Zahlweise zum Ende der bezahlten Laufzeit. MaĂgeblich ist die im Dienst angegebene KĂŒndigungsmöglichkeit.
(2) Die KĂŒndigung kann im Kundenkonto oder in Textform (z. B. E-Mail) erklĂ€rt werden.
(3) Das Recht zur auĂerordentlichen KĂŒndigung aus wichtigem Grund bleibt fĂŒr beide Parteien unberĂŒhrt.
(4) Nach Vertragsende stellt der Anbieter fĂŒr einen angemessenen Zeitraum eine Möglichkeit zum Export der Kundendaten bereit und löscht die Daten anschlieĂend nach MaĂgabe der DatenschutzerklĂ€rung und der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
(1) Der Kunde ist fĂŒr die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten und fĂŒr alle unter seinem Konto vorgenommenen Handlungen verantwortlich.
(2) Der Kunde ist fĂŒr die RechtmĂ€Ăigkeit der von ihm verarbeiteten Daten und Inhalte verantwortlich, insbesondere fĂŒr das Vorliegen erforderlicher Rechtsgrundlagen und Einwilligungen gegenĂŒber seinen GĂ€sten und EigentĂŒmern. Der Kunde nutzt den Dienst nicht fĂŒr rechtswidrige Zwecke, unzulĂ€ssige Werbung oder in einer Weise, die die Sicherheit oder VerfĂŒgbarkeit des Dienstes beeintrĂ€chtigt.
(3) Soweit der Kunde ĂŒber die Software personenbezogene Daten seiner GĂ€ste verarbeiten lĂ€sst, handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter. Die Einzelheiten regelt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO), der auf Anfrage bereitgestellt wird.
(1) Der Anbieter bemĂŒht sich um eine hohe VerfĂŒgbarkeit des Dienstes. Hiervon ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartung sowie Störungen, die auĂerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (z. B. höhere Gewalt, AusfĂ€lle von Drittdiensten, Internet- oder StromausfĂ€lle).
(2) Eine bestimmte VerfĂŒgbarkeitsquote wird nur zugesagt, soweit dies ausdrĂŒcklich vereinbart ist (z. B. in einem gesondert vereinbarten Service-Level fĂŒr Enterprise-Kunden).
Der Anbieter stellt die Software im vertraglich vereinbarten Umfang bereit. Der Kunde meldet MĂ€ngel unverzĂŒglich in Textform. Der Anbieter beseitigt reproduzierbare, den Vertragszweck erheblich beeintrĂ€chtigende MĂ€ngel innerhalb angemessener Frist. Die gesetzlichen Regelungen fĂŒr VertrĂ€ge ĂŒber digitale Produkte im unternehmerischen Verkehr bleiben im Ăbrigen unberĂŒhrt.
(1) Der Anbieter haftet unbeschrĂ€nkt fĂŒr Vorsatz und grobe FahrlĂ€ssigkeit sowie fĂŒr SchĂ€den aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei einfacher FahrlĂ€ssigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren ErfĂŒllung die ordnungsgemĂ€Ăe DurchfĂŒhrung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmĂ€Ăig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Ăbrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus einer ĂŒbernommenen Garantie bleibt unberĂŒhrt.
(4) Der Anbieter haftet nicht fĂŒr Ergebnisse KI-gestĂŒtzter oder automatisierter Funktionen, soweit der Kunde diese ohne die ihm obliegende PrĂŒfung rechtsverbindlich verwendet. FĂŒr die Sicherung eigener Daten ĂŒber die vom Dienst bereitgestellten Exportfunktionen hinaus ist der Kunde selbst verantwortlich.
Der Anbieter rĂ€umt dem Kunden fĂŒr die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht ĂŒbertragbares Recht zur vertragsgemĂ€Ăen Nutzung der Software ein. Alle Rechte an der Software, ihren Bestandteilen und der Marke verbleiben beim Anbieter bzw. den jeweiligen Rechteinhabern.
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung fĂŒr die Zukunft Ă€ndern, sofern dies aus triftigem Grund (z. B. geĂ€nderte Rechtslage, Erweiterung des Leistungsangebots) erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Ănderungen werden dem Kunden in Textform mit einer Frist von sechs Wochen vor Wirksamwerden mitgeteilt. Das Widerspruchsrecht und die Folgen entsprechen § 4 Abs. 5.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) AusschlieĂlicher Gerichtsstand fĂŒr alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist â soweit der Kunde Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist â der Sitz des Anbieters.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der ĂŒbrigen Bestimmungen unberĂŒhrt.